Über Athos - den heiligen Berg

Kloster Simonos Petras (Photographer: Rudolf Bauer {GFDL})Der Heilige Berg Athos (griechisch Άθως, Àthos; im Griechischen meist Άγιον Όρος, Ágion Óros, „Heiliger Berg“) ist ein bis zu 2033 Meter hoch. Er befindet sich auf einer bewaldeten Landzunge der Chalkidhiki, auf dem sich eine Mönchsrepublik befindet. Die Region gehört seit 1913 zu Griechenland und ist seit 1926 autonom. Das Gebiet um fasst 336 km² und beherbergt 1500 Einwohner. Auf neugriechisch wird der Berg "Hagion Oros" genannt, auf italienisch sagt man "Monte Santo" - der "Heilige Berg".

Mehrere griechisch-orthodoxe Mönchsgemeinschaften sind hier zu einem gemeinsamen Verwaltungssystem verbunden. Sie bildeten Jahrhunderte lang eine Hochburg des byzantinisch-orthodoxen Christentums. Ihre Ursprünge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück und stehen heute unter der Jurisdiktion des ökumenischen Patriarchen.

Die Klöster, die nach einer Zeit des Niedergangs (im 16./17. Jahrhundert) im 19. Jahrhundert eine neue Blüte erlebten, bergen wertvolle Buch- und Handschriftensammlungen sowie berühmte Wandmalereien.

Zu den bekanntesten Klöstern gehören: Dyonysiu, Lavras, Panteleimon, Rossiki, Watopedhion und Zografu. Nach alter Ordnung ist Frauen der Zutritt zu den Klöstern verboten.

Der Athos beherbergte in seiner Blütezeit 30.000 Mönche. Nach der türkischen Besetzung und den 2. Weltkrieg ging die Zahl zurück. Heute leben etwa 2.262 in dem Territorium.